MEDIATION

INNERBETRIEBLICHE MEDIATION

Was spricht dafür?

  • Reduzierung / Vermeidung von Fehlzeiten und Krankenstandskosten
  • Reduzierung / Vermeidung von Kosten durch Mitarbeiterabgang
  • Reduzierung / Vermeidung von Kosten durch frustrierte Mitarbeiter im „stand-by-Modus“
  • Stärkung des Teams
  • Steigerung von Motivation und Arbeitsleistung
  • Förderung einer guten Team-Zusammenarbeit
  • bessere Wettbewerbsfähigkeit (durch motivierte Mitarbeiter)
  • Reduzierung / Vermeidung von Anwalts- und Gerichtskosten


Im Arbeitsleben treffen unterschiedliche Persönlichkeiten, Interessen, Arbeitsweisen und Meinungen aufeinander. Dies birgt auch Konfliktpotenzial. Konflikte sind nicht nur anstrengend, sondern kosten außerdem Arbeitszeit und viel Geld.

Die durch (ungelöste) Konflikte entstehenden Kosten zu minimieren, gewinnt gerade in Zeiten der Globalisierung und des damit verbundenen Wettbewerbs immer mehr an Bedeutung.

Positiv bearbeitete Konflikte rechnen sich: es entsteht nicht nur positive Veränderung und Weiterentwicklung des Einzelnen, sondern auch des gesamten Unternehmens.

MEDIATION

Vorteile einer Mediation:

  • ist um ein Vielfaches günstiger als ein Rechtsstreit, Langzeitkrankenstände, Mitarbeiterabgang usw.
  • eine geringere psychische Belastung durch andauernde Konflikte
  • Förderung der Kommunikation zwischen den Beteiligten
  • Vertraulichkeit: Verschwiegenheit ermöglicht Offenheit
  • Allparteilichkeit: ein Mediator steht auf der Seite aller Konfliktparteien
  • Konfliktdauer wird verkürzt
  • Mediation ist im Vergleich zu einem möglichen Gerichtsverfahren zeitsparend
  • keine Schuldfrage: vielmehr stehen die Bedürfnisse und Interessen aller Beteiligten im Vordergrund
  • flexible Zeiteinteilung durch individuelle Terminvereinbarungen
  • Lösungsorientierung: die Konfliktparteien definieren gemeinsam faire, umsetzbare und nachhaltige Lösungen


Mediation ist eine außergerichtliche Möglichkeit der Konfliktlösung.

Dabei werden Konflikte freiwillig, eigenständig und fair gelöst. Von den Betroffenen gemeinsam entwickelte Lösungen und Vereinbarungen können wesentlich leichter und nachhaltiger umgesetzt bzw. gelebt werden.

Der Mediator als allparteilicher Vermittler ist für den Gesprächsrahmen verantwortlich und ist überdies zur Verschwiegenheit verpflichtet. Selbst vor Gericht darf ein eingetragener Mediator über den Inhalt eines Mediationsverfahren keine Auskunft geben und auch nicht als Zeuge in einem eventuell nachfolgenden Gerichtsverfahren geladen werden (§ 18 ZivMediatG).

Eine Mediation ist überall dort zu empfehlen, wo Konfliktparteien niemand Dritten über Ihr Leben entscheiden lassen wollen. Denn durch eine Mediation haben die Konfliktparteien Ihre Lösungen und Entscheidungen selbst in der Hand!

CO-MEDIATION

Vorteile einer Co-Mediation:

  • Steigerung der Effizienz
  • zeitsparend
  • unterschiedliche Berufs- und Lebenserfahrungen
  • Geschlechterbalance

Eine Co-Mediation wird von zwei (oder abhängig vom Prozess auch mehr) Mediatoren durchgeführt.

Dass die Mediatoren meist aus unterschiedlichen Quellberufen kommen und verschiedene Stärken sowie Lebens- und Berufserfahrung mitbringen, ist für einen Mediationsprozess von großer Qualität.

Mediatoren-Teams, meist bestehend aus Mann und Frau, fördern zudem die Geschlechterbalance und gleichen geschlechterspezifische Kommunikationsmuster bestmöglich aus.

Co-Mediationen werden vor allem bei komplexeren Konfliktsituationen - insbesondere wenn mehr als zwei Personen vom Konflikt betroffen sind - angewendet.

Generell steigt durch eine Co-Mediation die Effizienz, und es sinkt in den meisten Fällen die Dauer der Mediation. Aus diesem Grund rechnen sich Co-Mediationen auch bei kleineren Settings.

Erklärvideo Mediation

Vielen Dank an die Stiftung Deutsche Mediation. https://stiftung-mediation.de

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